FAQ
Suchmaschinenmarketing & Google AdWords
FAQ
Frequently Asked Questions = Häufig gestellte Fragen
Google AdWords
Die
Google AdWords sind die Anzeigenfenster, die bei Google am
rechten Rand neben den Suchergebnissen erscheinen. Außerdem erscheinen
sie auf den Google Partnerseiten, z. B. T-Online. Dort stehen sie z. B.
als gesponsorte Links über den natürlichen Suchergebnissen.
Google AdSense
Google AdSense ist eine Onlinemarketing Methode, bei der Websitebetreiber
Anzeigenplatz für die Google AdWords bereitstellen und nach Klicks
von Google bezahlt werden.
Die Google AdSense sind nur sinnvoll für Webseiten, die zu einem
bestimmten Thema Informationen bieten und bereits Besucher (Traffic) haben.
Cost-per-Click/ CPC
Jedes Mal wenn ein Suchmaschinennutzer auf Ihre Google AdWords
Anzeige klickt, entstehen Ihnen Kosten von mindestens 0,01
Maximaler Cost-per-Click / max. CPC
Legt die maximale Obergrenze fest, was es Ihnen wert ist, wenn jemand
auf Ihre Anzeige klickt, z. B. max. 0,70 je Klick.
Z. B. kann für den ersten Platz unter den Google AdWords ein Cost-per-Click
unter dem Suchbegriff "Fensterbau + Karlsruhe" für 0,01
je Klick möglich sein, während ein Klick für den Suchbegriff "Lastminute"
auf dem ersten Platz unter den ersten Google AdWords 9,00
und mehr kosten kann.
Tagesbudget
Mit Ihrem maximalen Tagesbudget legen Sie fest, welchen Betrag Sie täglich
ausgeben wollen,
z. B. 5,00
5,00 reichen also für 500 Klicks a' zu 0,01 am Tag
5,00 / Tag ergibt in einem vollen Jahr 365 x 5,00 = 1825,00
Gesamtsumme
Streuverluste
Als Streuverluste bezeichnet man eine nicht zielgenaue Werbung.
Einfaches Beispiel: Sie sind Anbieter einer Ferienwohnung auf Sylt.
Ihre Anzeige erscheint nun unter dem Suchbegriff "Ferienwohnung",
weil Sie diesen in Ihren AdWords-Einstellungen eingetragen haben.
Ein Suchmaschinennutzer klickt nun auf Ihre AdWords Anzeige, weil
er eine Ferienwohnung in Bayern sucht und bekommt nun Ihre Ferienwohnung
auf Sylt angezeigt.
Der Suchmaschinennutzer ist mit dem Suchergebnis nun nicht zufrieden,
weil es für ihn nicht relevant ist und Ihnen als AdWords Betreiber
sind unnötige Kosten entstanden.
Unser Service versucht unnötige Streuverluste zu vermeiden und mindert
so Ihre Werbekosten.
Google AdWords Optimierung
Neben der Verhinderung von Streuverlusten gehört auch die Optimierung
der Keywords zu unserer Dienstleistung.
Einfaches Beispiel:
Nehmen wir an, Sie sind ein Reisebüro und vermitteln Fincas
auf Mallorca. Als Suchbegriff (Keyword) bei den Google AdWords
kostet ein Klick auf den Suchbegriff Finca
Mallorca 0,70 € je Klick.
Es gibt nun aber auch Suchende, die schreiben
Mallorca mit j, also Majorca.
Oder
Finca mit k, also Finka.
Oder
Mallorca mit k, also Mallorka.
Oder
Mallorca mit einem l, also Malorca
Kombiniert man nun diese anderen Schreibweisen zu Kombinationen wie
- Finka Mallorca
- Finca Majorca
- Finca Mallorka
- Finca Malorca
dann kostet der Klickpreis darauf nur 0,01€ je Klick, also 0,69
€ weniger als wie mit der richtigen, gebräuchlichen Schreibweise.
Natürlich sollten Sie sich als Reisebüro die Kunden nicht entgehen
lassen, die ungebräuchliche Schreibweisen verwenden und diese Wort-Kombinationen
zusätzlich als Keywords mit verwenden.
Conversion Tracking
Conversion Tracking ist die Erfolgskontrolle der Google AdWords.
Diese Erfolgskontrolle ist in der Lage zu erfassen, dass ein Besucher,
der über die AdWords auf Ihre Webseite gekommen ist, auch mit
Ihnen in Kontakt getreten ist oder eine Bestellung aufgegeben hat oder
an Sie eine Anfrage gestellt hat.
Eine Conversion kann verschiedenes sein, z. B. eine Bestellung, eine Anfrage
über Ihr Kontaktformular, eine Prospektanforderung, ein Eintrag in
Ihre Newsletter-Liste, ein Rückrufwunsch oder ähnliches.
Technisch läuft das so ab, dass die AdWords Technik denjenigen
der auf eine AdWords-Anzeige geklickt hat, registriert, kommt dieser
registrierte Besucher dann nach einer gewissen Zeit auf die Danke-Seite
Ihres Onlineshops, dann hat er eine Conversion ausgelöst.
Im vorgenannten Fall ist in die Danke-Seite Ihres Onlineshops ein unsichtbarer
Javascript-Code von der AdWords Conversion einzubauen.
Conversionsrate - Kosten pro Conversion
Als Kosten pro Conversion bezeichnet man die Klickkosten, die angefallen
sind, bis eine Conversion ausgelöst wurde.
Ein Beispiel:
Ein Klick auf Ihre Google AdWords-Anzeige kostet 0,20 €.
39 Besucher haben darauf geklickt ohne etwas zu bestellen.
Der 40. Besucher bestellt etwas und löst damit eine Conversion aus.
Also waren die Kosten pro Conversion 40 x 0,20 € = 8,00 €.
Die 40 Klicks sind nun als 100 % anzusehen und da einer von den 40 bestellt
hat, ist dies eine Conversionsrate von 2,5 %.
Liegt nun Ihre Gewinnspanne bei dieser Bestellung bei 50,00 €, dann
haben Sie nach Abzug der Kosten pro Conversion 8,00 € noch 42,00
€ durch diese Conversion verdient.
Liegt nun Ihre Gewinnspanne viel höher als 8,00 €, z. B. bei
einer Urlaubsreise, dann können Sie also Ihr Werbebudget und den
Cost per Click noch erhöhen.
Bestellt nun der gleiche Kunde noch einmal bei Ihnen direkt ohne auf die
AdWords zu klicken, weil er mit den Produkten/Dienstleistungen Ihrer
Firma zufrieden war, dann ist das unbezahlbar.
Betrügerische Klicks durch Mitbewerber auf Ihre Google AdWords Anzeige
Das Thema ist so alt wie die Google AdWords. Ein Mitbewerber möchte
verhindern, dass Ihre AdWords Werbung bei Google eingeblendet wird und
deshalb klickt er ganz häufig auf Ihre AdWords Anzeige, so dass Ihr
Tagesbudget schnell verbraucht wird und Ihre Google AdWords Anzeige nicht
mehr eingeblendet wird.
Angeblich gäbe es sogar Firmen in Indien, die gegen Bezahlung auf
die Google AdWords Kampagnen von ungeliebten Mitbewerbern klicken.
Natürlich ist die Google AdWords Technik nicht dumm, bei jedem Klick
auf die AdWords werden die kompletten Umgebungsvariabeln und Einwahldaten
des "Klickenden" erfasst.
Einwahl-ID, Einwahl-Ort, Betriebssystem und Browser des Users werden ermittelt.
Klickt ein User mehrfach auf die Google AdWords Kampagne, werden die Wiederholungs-Klicks
nicht dem AdWordsbetreiber in Rechnung gestellt.
Ein bösartiger Mitbewerber, der auf diesem Weg Kosten verursachen
möchte, müsste sich also nach jedem Klick neu bei einem anderen
Provider einwählen und vorher die Cookies auf seiner Festplatte löschen.
Und sogar dann erfasst die Google AdWords Technik noch die Region, aus
der der User kommt und verwendet dies als Kriterium für das Aussortieren
von echten und unechten Klicks.
Es kann also sein, dass in Ihrer Serverstatistik viele Klicks mit der
gleichen IP-Adresse auftauchen, die über die Google AdWords gekommen
sind, doch berechnet werden diese Klickwiederholungen von der Google AdWords
Technik üblicherweise nicht.
Die genauen Filterkriterien der Google AdWords Technik sind geheim.
Suchmaschineneintrag
Als Suchmaschineneintrag bezeichnet man das Anmelden von Webseiten in
den Eintrageformularen der Suchmaschinen. Viele Suchmaschinen scannen
nach dem Suchmaschineneintrag die Webseiten regelmäßig automatisiert auf
deren Seiteninhalte, bei anderen z. B. redaktionell betreuten Suchdiensten
betrachtet sich ein Redakteur die Webseiten, die zum Suchmaschineneintrag
vorgeschlagen sind und trägt diese nach einer Prüfung dann in die jeweilige
Suchmaschine ein.
Suchmaschinenanmeldung
Ist genau das gleiche wie Suchmaschineneintrag, nur ein anderes Wort.
Suchmaschinenoptimierung
Als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet man Maßnahmen, bei denen in die
Struktur und den HTML-Code der Webseiten eingegriffen wird, z. B. die
Vergabe von vernünftigen Seitentiteln und das Einfügen der Metabereiche.
Als Vorbereitung zu einer Suchmaschinenoptimierung dient die Keywordanalyse.
Auch das redaktionelle Überarbeiten von Webseiten ist hinsichtlich der
Suchmaschinenoptimierung sinnvoll.
Bei einer Suchmaschinenoptimierung ist darauf zu achten, dass man sich
streng an die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber hält und keine Spamtechniken
verwendet, wie z. B. versteckte Texte, z. B. weiße Schrift auf weißem
Hintergrund.
Wichtig ist, dass der Anbieter einer Suchmaschinenoptimierung / Suchmaschineneintrag
den Unterschied zwischen bezahlten Anzeigen z. B. Google AdWords
(rechts) und den natürlichen Suchergebnissen (links) nicht verheimlicht.
Viele Anbieter von Suchmaschinenoptimierung / Suchmaschineneintrag gestalten
ihre Werbung so, dass der Webseitenbetreiber meint, er könne sich den
Platz 1 unter den natürlichen Suchergebnissen einfach kaufen. Google
legt Wert darauf, dass die Nutzer und die Webseitenbetreiber wissen, dass
man für Geld nicht die natürlichen Suchergebnisse beeinflussen kann.
Suchergebnisse
Stehen z. B. bei Google auf der linken Seite und werden von Google
vergeben auf Grund der Relevanz, der Linkpopularität und der Aktualität
einer Webseite zu einem bestimmten Suchbegriff.
CpA
Cost-per-Action - Die Vergütung erfolgt anhand vorab definierter Aktionen,
die durch ein Werbemittel ausgelöst werden (CpO, CpL, CpS sind Sonderformen
von CpA).
CpL
Cost-per-Lead - Hier erfolgt die Vergütung anhand von generierten Adressen
(Leads), sei es eine einfache e-Mailadresse oder ein kompletter Datensatz.
CpM
siehe TKP.
CpO
Cost-per-Order - Basis für die Abrechnung sind hier die generierten Bestellungen.
CpS
Cost-per-Sale - Basis sind hier getätigte Umsätze, also quasi eine Umsatzprovision.
Unterschied zu CpO ist die Bereinigung um Rückabwicklungen, Stornos, Zahlungsausfälle.
CpX
Gattungsbegriff für Cost-per- .... -Abrechnungsmodelle.
CR
Conversion Rate - Maßzahl, die den Anteil der User widerspiegelt, die
von einer Aktion zur nächsten fortschreiten.
CTR
Click-through-rate - Anzahl von Klicks auf ein Banner im Verhältnis zu
der Anzahl gezeigter Banner.
Hybride Vergütung
Misch- oder Kombimodelle, bei denen verschiedene Vergütungsformen parallel
zum Einsatz kommen (meist TK-Fixum und CpC oder CpO).
Paid Inclusion
Kostenpflichtige Integration von Ergebnissen zu relevanten Suchbegriffen
in Suchmaschinen
Sponsored Links
Kostenpflichtige Schaltung von Suchbegriffen als Text-Anzeige innerhalb
von Suchmaschinen.
TKP
Tausend-Kontakt-Preis - Klassisches Abrechnungsmodell für Banner-Schaltungen
auf Basis von Page Impressions, auch als Cost-per-Mille bezeichnet (CpM).
|